Call for papers: Vom Kolonialkrieg zum Krieg gegen den Terror? Perspektiven auf staatliche Kämpfe gegen ferne „Unmenschen“ im 20. Jahrhundert

CFP
Datum: 
Donnerstag, 7. Dezember 2017 (ganztägig) - Freitag, 8. Dezember 2017 (ganztägig)
Teilprojekt: 
Ort: 
Berlin, Centre Marc Bloch
Kontakt: 
Kontaktmail: 
Deadline: 
Mittwoch, 31. Mai 2017 (ganztägig)

Internationale Konferenz zum „Krieg gegen den Terrorismus“ am Centre Marc Bloch Berlin, 7. – 8. Dezember 2017

Seit Beginn des Jahres 2013 hat sich die in das deutsch-französische Verbundprojekt „Saisir l’Europe“ integrierte Arbeitsgruppe „Urbane Gewalträume“ in interdisziplinärer Perspektive mit Fragen der Erforschung von Gewaltpraktiken, -auswirkungen und -dynamiken auseinandergesetzt. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf deren Wechselwirkungen mit verschiedenen Raumkonfigurationen gelegt. Als gemeinsame Bezugspunkte dienten gleichermaßen die räumlichen Bedingungen der Gewaltgenese wie Fragen nach der Rolle von Staatlichkeit(en) bzw. Form(en) einer organisierten Regulierung von Gewalt innerhalb eines bestimmten Gebiets.

Die daran anschließende internationale Konferenz der Arbeitsgruppe wird sich dem gegenwärtig kontrovers diskutierten und politisch höchst relevanten Thema des Krieges gegen den Terrorismus zuwenden.

Erbeten werden „dicht beschriebene“ Falldarstellungen, deren Fokus auf Praktiken staatlicher Akteure liegt, die im Namen eines Kolonialkriegs oder eines Krieges gegen den Terrorismus auf die Ausübung von Kontrolle über einen bestimmten Raum zielten. Bitte senden Sie ein einseitiges Abstract bis zum 31. Mai 2017 an Lucas Hardt (E-Mail nebenstehend).

Im Falle einer positiven Begutachtung werden die Reise- und Übernachtungskosten der Beitragenden übernommen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Dokumenten in deutscher und englischer Sprache:

Permanente URL: http://www.saisirleurope.eu/node/5836

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